Kategoriarkiv: Galaktische Vorstellungen

Grenzhandel (Sundgatan)

SundgaatenDie Geschichte Sundgatan wartete nur auf eine Gelegenheit, geschrieben zu werden.
Während meines Studiums an der Fachhochschule in Sonderburg (83 bis 85), war es fast jedes Wochenende ein Ritual, eine Fahrt mit den Butterschiffen (auf dänisch Spritbåd = Spiritusboot) über die Flensburger Förde zu unternehmen, damit man sich mit billigen Zigaretten versorgen konnte, oder als Frühstart für einen heiteren Abend im Læs resten

Roboterliebe (der dänische Zusatz)

20121220-073852.jpgEiner der Geschichten die außerhalb dänischen Kulturkreisen wohl am schwersten zu interpretieren ist, ist die Geschichte Der dänische Zusatz.

Die Robotergesetze
Ich habe die Geschichte bereits 2009 geschrieben, gerade nachdem ich Asimows “I, Robot” fertig gelesen hatte. Weil ich bei meinem Ingenieurstudium gelernt hatte zu programmieren, fiel es mir schwer die drei Robotergesetze rein technisch ernst zu nehmen, somit ist die Idee Asimovs, mit der Begrenzung der Handlungsfreiheit durch diese Gesetze, für mich intellektuell zu verstehen.

Jantegesetz
Alle Dänen sind mit dem Jantegesetz, das der dänisch-norwegische Verfasser Axel Sandemose in seinem Roman Ein Flüchtling kreuzt seine Spur (1933), beschreibt aufgewachsen. Möglicherweise bin ich der Einzige der die Geschichte des Jantegesetzes so interpretiert, aber Læs resten

User Happiness

20121230-094159.jpgDer Begriff Marketing Warfare spielte eine ausschlaggebende Rolle als ich Inspiration für die Geschichte RT2200 DragonFly suchte.

Das war aber nicht alles.

Um eine Science Fiction Geschichte mit Marketing Warfare über ein zukünftiges Produkt und dessen dazugehörenden Marketingstrategie zu schreiben, musste ich ein Produkt erfinden was dazu geeignet war. Ich stelle mir vor das es ein Produkt sein sollte, das von andren Bedarfserfüllern nicht zu unterscheiden sein sollte, und nur durch die Kraft von vorgestellen Werten,

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First contact in der ersten Geschichte

Wie ich es versprochen habe, kommt hier ein wenig Hintergrundinformation über die erste Kurzgeschichte in der Sammlung. Die weiteren Blog-beiträge über die Geschichten werden vermutlich nicht in der gleichen Reihenfolge, wie sie in der Sammlung vorkommen, gebracht werden.

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Die erste Geschichte in meiner Sammlung spielt sich auf dem Bornholm des 19. Jahrhunderts ab. 1856 um genau zu sein. Eine First Contact Geschichte mit ‘nem Twist.
Ich habe eine geraume Zeit darüber nachgedacht wie eigenartig es ist, dass wir das Glück haben, hier auf unserer Erde eine totale Sonnenfinsternis erleben können. Das heist, dass Mond und Sonne von der Erde aus gesehen gleich groß sind. Auch im Verhältnis zum ganzen Universum kann dass kaum oft der Fall sein.

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Der Buchumschlag

thumbVor ein paar Tagen schickte Erik Scheriber mir den Buchumschlag zu. In den letzten paar Jahren habe ich viele der Umschläge der vom SFC (Science Fiction Cirklen) herrausgegebenen Büchern illustriert. Genau so wie ich fünf Jahren lang das Temaplakat für den Fantasticon gezeichnet habe.
Es ist die gleiche Illustration wie für meine dänische Sammlung.
Für mehr über meine Illustrationen, siehe meine Gallerie

Hier der UmschlagIMG_0010.JPG
Der tekst auf der Rückseite:

Kurzgeschichten sind die hohe Kunst der Erzählung. Einen Roman schreiben, mit langen Erklärungen kann jeder. Eine Kurzgeschichte prägnant auf den Punkt bringen, ist hingegen nicht jedemanns
Sache. Manfred Christansen‚ seines Zeichens Autor und Zeichner aus Dänemark, mehrfach für den Niels Klim Preis vorgeschlagen, zeigt wie es geht. Seine vierzehn spannenden Erzählungen, zum ersten Mal in deutscher Sprache veröffentlicht, kommen schnell zur Sache.

Clever und überzeugend. Spannende Science Fiction Geschichten mit
verblüffenden Ausgang.

“Eine Sammlung von gescheiten und spöttischen, bissigen und treffsicheren Kurzgeschichten” H. A. Miksch

Nach und nach werde ich Hintergundsmaterial für jede der Geschicten in meinem Blog schreiben und hier sammeln

Warum Deutsch?

Wie man vielleicht raten kann, fliest ein wenig germanisches Blut in meinen dänischen Adern. Ich bin nemlich zweisprachig aufgewachsen als Mitglied der deutschen Minderheit in Nordschleswig.
Vor 25 Jahren bin ich nach Kopenhagen gezogen und hinterlies mein deutsches Erbmaterial im Landesteil um es nicht aufzuschleisen, und nur beim Besuch in der Heimat gelegentlich wieder anzulegen.
Mein Deutsch hatte auf diese Weise kein Update bekommen, und es bereitete mir halbwegs Kopfschmerzen wenn ich ein ganzes Wochenende lang am Familienherd heimisch gequasselt hatte, und dazu noch abwechseld Deutsch und Dänisch.
Als ich dann vor zehn Jahren anfing Geschichten zu schreiben fiel die Wahl auf Dänisch. Erst letztes Jahr habe ich wieder angefangen Deutsch auch schriftlich zu benutzen.
Denn vor ungefähr einem Jahr quasi stolperte ich über Erik Scheibers Projekt, “in 80 SF Geeschichten um die Welt”. Mir gefiel die Idee SF Geschichten aus aller Welt in einem Band zu sammeln sehr gut, weshalb ich ihn fragte, ob ihm einer meninger Geschicten gefallen könnte. Hier in Dänemark waren schon viele meiner Kurzgeschichten in verschiedenen Antologien erscheinen, und enige von denen waren kurz genug um in seiner Antologie aufgenommen zu werden.
Weil Erik aber gerne die Geschichte auf Englisch haben wollte um sie leichter übersetzt bekommen zu kriegen, bot ich ihm kurzerhand an, sie selbst ins Deutsche zu übersetzen.
Während des Briefwechsels fiel die Sprache auch auf meine eigene SF Kurzgeschichtensammlung die 2012 erscheinen war, und Erik fragte mich ob ich Mut darauf hätte die ganze Sammlung zu übersetzen. Ich musste nicht lange überlegen, stellet aber die Bedingung, dass jemand meine Übersetzung gründlich durchliest, denn nach 25 Jahren war viel meines aktiven Wortschatzes so sehr verschollen, dass nicht einmal Google mir helfen konkrete.
Mit großer Hilfe von Thomas Michalski wurde der Traum (übersetzt zu werden) Wirklichkeit.
Und in zwei Wochen wird der traum auch sichtbar. Im nächsten Update werde ich den Umschlag, den ich selbst entworfen habe, heraufladen.