Grenzhandel (Sundgatan)

SundgaatenDie Geschichte Sundgatan wartete nur auf eine Gelegenheit, geschrieben zu werden.
Während meines Studiums an der Fachhochschule in Sonderburg (83 bis 85), war es fast jedes Wochenende ein Ritual, eine Fahrt mit den Butterschiffen (auf dänisch Spritbåd = Spiritusboot) über die Flensburger Förde zu unternehmen, damit man sich mit billigen Zigaretten versorgen konnte, oder als Frühstart für einen heiteren Abend im Sonderburger Minenfeld, ein Gebiet hinter dem Rathaus, wo Kneipen, Restaurants und Diskotheken damals Tür an Tür lagen. Obwohl es eine regelmäßige Verbindung zwischen Sonderborg und Langballigau oder Glücksburg in Deutschland war, war ihre Existenzgrundlag  Personenverkehr sondern der Verkauf von billigen zollfreien Gütern.
Eine ähnliche Situation herrscht  noch heute in Helsingör nördlich von Kopenhagen, mit einem Verkehr von hauptsächlich Schweden und Bier.
Anlässlich eines Kultur-events in Helsingör im Jahre 2010, kam Lonni Krause (eine Dänische Verfasserin) auf die Idee, einen Online-Blog mit literarischen Beiträgen, die Helsingör als Hintergrund hatten, zu moderieren. Lonni fragte mich deshalb ob ich mit einer Science Fiction Kurzgeschichte beitragen konnte.
Das war der Grund, auf den ich gewartet hatte.
Das erste Thema dass mir damals einfiel war der Duty-free-Verkehr über den Öresund. Dann erinnerte ich mich an die Diskussionen über die Platzierung der ersten festen Verbindung über den Öresund. Wie bekannt wurde sie nicht an der schmalsten Stelle zwischen Helsingör und Helsingborg ,sonder zwischen den zwei größten Städten in der Region, Kopenhagen und Malmö, mit einem drei mal weiteren Abstand, gebaut. Viele meinten dass der Beschluss politisch gewesen sei.
Als dann diese Problemstellungen, Grenzhandel und politische Aufregungen, in meinem Hirn aufeinander stießen und und mit einer Science Fiction Optik verbessert wurden, fiel mir die Geschichte Sundgatan ein.

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